Was Elektrosmog mit einem elektrischen Lattenrost zu tun hat

Gesundheitsbewusste Menschen zögern oft, sich den Komfort eines elektrisch verstellbaren Lattenrosts zu gönnen. Sie fürchten schädliche elektromagnetische Strahlung durch die Kabel und den Motor des Systems. Fakt ist, dass der Lattenrost kaum dazu beiträgt.

Elektrosmog, ein nicht erforschtes Phänomen

Elektrosmog lauert überall

Elektrosmog lauert überall

Der Begriff bezieht sich auf elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder, die nachgewiesen elektrische Geräte und Leitungen umgeben, in denen Wechselstrom fließt. Erforscht sind die Wirkungen von hohen niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern sowie hochfrequente elektromagnetischer Strahlung. Erstere reizen Muskeln, letztere erwärmt wasserhaltiges Gewebe. Die Mikrowellen dienen seit Jahrzehnten in Küchen zum Erhitzen von Nahrung.

In der heutigen Zeit gibt es eine unendliche Vielzahl von Geräten, die ständig elektromagnetische Wellen aussenden. Niemand kann diesen völlig entkommen.

Wie sich die Felder von 50 Hz Wechselstrom auswirken ist nicht bekannt. Die Wissenschaft diskutiert das Thema kontrovers. Daher muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich längere Zeit in der Nähe von Wechselstrom aufhalten will.

Diese Felder sind in fast jedem Schlafzimmer

Die Funkwellen vom Handy durchdringen Wände

Die Funkwellen vom Handy durchdringen Wände

Der elektrische Lattenrost ist in der Regel nur eine von vielen Quellen, die elektromagnetische Felder erzeugen. Jede Lampe, der Radiowecker auf dem Nachtisch und der beliebte Fernseher im Schlafraum sowie die Zuleitungen verbreiten die Wellen, die als Elektrosmog bezeichnet werden.

Selbst wer elektrisches Licht und Unterhaltungselektronik aus dem Raum verbannt, kann nicht sein, dass der Raum frei von Strahlung ist. Leitungen in den Wänden sind meist ständige Quellen. Auch der Fernseher des Nachbarn oder dessen schnurloses Telefon beziehungsweise Handy senden Felder aus, die durch Wände gehen.

Wer fürchtet durch Elektrosmog Schaden zu nehmen, braucht weder auf den elektrischen Lattenrost zu verzichten noch auf Licht und Musik im Schlafzimmer. Es genügt einige Maßnahmen zu ergreifen.

Schutz vor Elektrosmog

Der Schalter am Gerät unterbricht nicht den Stromkreis

Der Schalter am Gerät unterbricht nicht den Stromkreis

Es ist sinnvoll nicht an der Wand zu nächtigen, die an eine fremde Wohnung angrenzt. Niemand kann sicher sein, welche Gerät direkt hinter der Wand in Betrieb sind.

 

In der eigenen Wohnung gilt, nur Leitungen, durch die Strom fließt, sind Quellen für Elektrosmog. Daher ist es wichtig keine Geräte im Standby zu belassen. Ein Schalter an der Steckdose reicht aus, um die Stromzufuhr zu blockieren.


Wichtig:
Bei modernen Geräten, unterbricht der Schalter am Gerät meist nicht die Stromzufuhr. Nur wer den Strom an der Steckdose unterbindet verhindert, dass weiter Strom in den Leitungen fließt.

Der Motor des Lattenrostes sollte über eine Netzfreischaltung verfügen, welche die Verbindung allpolig direkt an der Steckdose trennt. Über die Batterie bleibt der Mechanismus voll funktionsfähig. Sie schaltet den Strom nur kurz an, wenn der Rost verstellt wird. Für Wecker, Fernseher und Radios bieten sich Geräte mit Batteriebetrieb an.

Es gibt also keinen Grund auf einen elektrischen Lattenrost zu verzichten. Wer sich vor Elektrosmog fürchtet, kann diesen verhindern, ohne auf modernen Komfort zu verzichten.


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